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	<title>Theragenomik Blog</title>
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	<description>Informationen zur individualisierten Arzneimittelsicherheit</description>
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		<title>Theragenomik Blog</title>
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		<item>
		<title>BfArM: Strengere kardiovaskuläre Überwachung zu Beginn der Therapie mit Fingolimod  [Gilenya] bei Patienten mit schubförmig-remittierend verlaufender Multipler Sklerose</title>
		<link>http://thassopunktkom.wordpress.com/2012/01/27/bfarm-strengere-kardiovaskulare-uberwachung-zu-beginn-der-therapie-mit-fingolimod-gilenya-bei-patienten-mit-schubformig-remittierend-verlaufender-multipler-sklerose/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thassodotcom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behördliche Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Unerwünschte Arzneimittelnebenwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[BfArM]]></category>
		<category><![CDATA[Fingolimod [Gilenya]]]></category>
		<category><![CDATA[Kardiovaskuläre Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>

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		<description><![CDATA[27. Januar 2012 &#8211; Das BfArM hat heute mitgeteilt, dass ein &#8222;Rote Hand Brief&#8220; betreffend Fingolimod [Gilenya] mit untenstehendem Wortlaut von der Firma Novartis Pharma versandt wurde. ________________________ Novartis möchte Sie über wichtige zusätzliche Empfehlungen zu mit Fingolimod [Gilenya] informieren. Diese betreffen eine intensivere Überwachung der kardiovaskulären Funktionen innerhalb der ersten 6 Stunden nach Behandlungsbeginn [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=336&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">27. Januar 2012 &#8211; Das BfArM hat heute mitgeteilt, dass ein &#8222;Rote Hand Brief&#8220; betreffend Fingolimod [Gilenya] mit untenstehendem Wortlaut von der Firma Novartis Pharma versandt wurde.</p>
<p>________________________</p>
<p style="text-align:justify;">Novartis möchte Sie über wichtige zusätzliche Empfehlungen zu mit Fingolimod [Gilenya] informieren. Diese betreffen eine intensivere Überwachung der kardiovaskulären Funktionen innerhalb der ersten 6 Stunden nach Behandlungsbeginn mit Fingolimod [Gilenya], die, wenn erforderlich, über die 6 Stunden hinaus noch weitergeführt werden sollte.</p>
<p style="text-align:justify;">Fingolimod [Gilenya] kann nach der ersten Dosis bekanntlich eine vorübergehende Bradykardie verursachen und möglicherweise einen AV-Block auslösen, worauf in der aktuellen Fachinformation bereits hingewiesen wird. Die im Folgenden angegebenen zusätzlichen Empfehlungen basieren auf Fallberichten von Patienten mit unerwünschten kardiovaskulären Ereignissen, darunter der Fall einer Patientin, die nach der erste Gabe von Fingolimod [Gilenya] aus bislang unbekannter Ursache verstarb.</p>
<p style="text-align:justify;">In Übereinstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur gelten für Patienten, die mit Fingolimod [Gilenya] behandelt werden sollen, ab sofort die folgenden Empfehlungen:</p>
<p style="text-align:justify;">Bei allen Patienten, die mit der Behandlung beginnen, sollte die Überwachung während der ersten 6 Stunden nach Verabreichung von Fingolimod [Gilenya] folgende Maßnahmen beinhalten:</p>
<ul style="text-align:justify;">
<li>- Ein 12-Kanal-EKG vor der Erstgabe und 6 Stunden nach der ersten Dosis</li>
<li>- Eine kontinuierliche 6-stündige EKG-Überwachung</li>
<li> - Stündliche Messungen von Blutdruck und Herzfrequenz</li>
</ul>
<p style="text-align:justify;"> Bei Patienten mit Hinweisen auf klinisch bedeutsame kardiale Auffälligkeiten sollte die Überwachung bis zu deren Rückbildung weitergeführt werden. Eine Fortführung der Überwachung wird bei Vorliegen eines der folgenden Kriterien empfohlen:</p>
<p style="text-align:justify;">A) Zum Zeitpunkt von 6 Stunden nach der ersten Gabe das Vorhandensein von:</p>
<ul style="text-align:justify;">
<li> - Herzfrequenz &lt; 40 Schläge pro Minute</li>
<li>- Rückgang der Herzfrequenz um mehr als 20 Schläge pro Minute im Vergleich zum Ausgangswert</li>
<li>-Persistierendem neu aufgetretenem AV-Block 2. Grades, Typ Mobitz 1 (Wenckebach)</li>
</ul>
<p style="text-align:justify;"> B) Während der 6-stündigen Überwachung das Auftreten von:</p>
<ul style="text-align:justify;">
<li>- Symptomatischer Bradykardie</li>
<li>- Neu aufgetretenem AV-Block 2. Grades, Typ Mobitz 2</li>
<li>- Neu aufgetretenem AV-Block 3. Grades</li>
</ul>
<p style="text-align:justify;">Weitere Informationen zur Sicherheitsbewertung Novartis hat Fallberichte zu kardiovaskulären Ereignissen erhalten, darunter eine Spontanmeldung über eine 59-jährige Patientin mit Multipler Sklerose, die innerhalb von 24 Stunden nach Einnahme der ersten Dosis von Fingolimod [Gilenya] verstarb. Die Patientin wurde aufgrund von Hypertonie mit Metoprolol und Amlodipin behandelt. Die genaue Todesursache dieser Patientin ist derzeit noch nicht bekannt.</p>
<p style="text-align:justify;">Die aktualisierten Empfehlungen sollen ein mögliches kardiovaskuläres Risiko während der Behandlung mit Fingolimod [Gilenya] verringern. Auf Verlangen der Europäischen Arzneimittelagentur führt Novartis derzeit eine vollständige Überprüfung der kardiovaskulären Ereignisse durch, wobei Daten aus klinischen Studien und Erfahrungen nach der Markteinführung eingeschlossen sind. Der Inhalt dieses Schreibens wurde mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizin¬produkte abgestimmt.</p>
<p style="text-align:justify;">Aufforderung zur Meldung</p>
<p style="text-align:justify;">Angehörige der Gesundheitsberufe sollten alle Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittel¬wirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung von Fingolimod [Gilenya] melden (siehe unten). Verdachtsfälle von unerwünschten Arzneimittelwirkungen sollten gemeldet werden an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, 53175 Bonn, Fax-Nr.: 0228/207-5207 oder elektronisch über das Internet an: <span style="text-decoration:underline;"><a href="http://www.bfarm.de/">www.bfarm.de</a></span>. Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen sollten auch an den pharmazeutischen Unternehmer Novartis Pharma GmbH per Fax (0911/273-12985) oder per E-Mail  (<span style="text-decoration:underline;"><a href="mailto:ams.novartis@novartis.com">ams.novartis@novartis.com</a></span>) gemeldet werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Weitere Informationen Sollten Sie Fragen haben oder weitere Informationen zur Anwendung von Fingolimod [Gilenya] benötigen, wenden Sie sich bitte an: Novartis Pharma GmbH, Infoservice, Roonstraße 25, 90429 Nürnberg, Telefon 01802/23 23 00, oder per E-Mail: <span style="text-decoration:underline;"><a href="mailto:Infoservice.novartis@novartis.com">Infoservice.novartis@novartis.com</a></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thassopunktkom.wordpress.com/336/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thassopunktkom.wordpress.com/336/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/thassopunktkom.wordpress.com/336/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/thassopunktkom.wordpress.com/336/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/thassopunktkom.wordpress.com/336/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/thassopunktkom.wordpress.com/336/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/thassopunktkom.wordpress.com/336/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/thassopunktkom.wordpress.com/336/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/thassopunktkom.wordpress.com/336/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/thassopunktkom.wordpress.com/336/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/thassopunktkom.wordpress.com/336/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/thassopunktkom.wordpress.com/336/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/thassopunktkom.wordpress.com/336/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/thassopunktkom.wordpress.com/336/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=336&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Joseph Gut</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>BfArM: Entfernung der PIP- und Rofil-Brustimplantate als Vorsichtsmaßnahme empfohlen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 11:06:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thassodotcom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behördliche Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[BfArM]]></category>
		<category><![CDATA[Brustimplantate]]></category>
		<category><![CDATA[pip]]></category>
		<category><![CDATA[Silikon]]></category>

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		<description><![CDATA[16. Januar 2012 &#8211; Das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ( BfArM) hat am 12. Januar 2012 folgende Pressemitteilung als Erweiterung früherer Mitteilungen herausgegeben (nachfolgend im Wortlaut wiedergegeben): ___________________ Das BfArM hat am 23.12.2011 eine Empfehlung ausgesprochen, wonach sich betroffene Patientinnen vom Arzt auf mögliche Rissbildungen der Implantate hin untersuchen lassen sollten, um anschließend über jeweils [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=328&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">16. Januar 2012 &#8211; Das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ( BfArM) hat am 12. Januar 2012 folgende Pressemitteilung als Erweiterung früherer Mitteilungen herausgegeben (nachfolgend im Wortlaut wiedergegeben):</p>
<p style="text-align:justify;">___________________</p>
<p style="text-align:justify;">Das <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym> hat am 23.12.2011 eine Empfehlung ausgesprochen, wonach sich betroffene Patientinnen vom Arzt auf mögliche Rissbildungen der Implantate hin untersuchen lassen sollten, um anschließend über jeweils geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung entscheiden zu können. Aufgrund in den letzten Tagen zunehmend eingehender Mitteilungen von Ärzten, Fachgesellschaften und Kliniken erweitert das <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym> diese Risikobewertung von <acronym title="Poly Implant Prothese">PIP</acronym>- <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> Rofil-Brustimplantaten. Diese Mitteilungen sagen aus, dass Silikon auch aus solchen Implantaten vermehrt und im Zeitverlauf zunehmend austreten („ausschwitzen“) kann, bei denen keine Rissbildung vorliegt.</p>
<p style="text-align:justify;">„Die Mitteilungen von Ärzten, Fachgesellschaften und Kliniken zeigen, dass mögliche Gesundheitsrisiken durch vermehrt ausgetretenes Silikon auch dann entstehen können, wenn keine Rissbildung vorliegt. Das <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym> empfiehlt daher, dass die betroffenen Implantate als Vorsichtsmaßnahme entfernt werden sollten. Wie dringend eine Entnahme im Einzelfall ist, hängt wesentlich davon ab, wie lange die Patientin das Implantat bereits trägt. Dies sollte deshalb vor jeder Operation zwischen Arzt und Patientin besprochen werden“ sagte <acronym title="Professor">Prof.</acronym> <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Walter Schwerdtfeger, Präsident des <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym>.</p>
<p style="text-align:justify;">Das <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym> steht in engem Kontakt mit den zuständigen Landesbehörden und Fachgesellschaften sowie den Behörden im europäischen Ausland, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen. In diesem Zusammenhang weist das <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym> Ärzte und Kliniken nochmals eindringlich auf ihre Meldeverpflichtung hin, wenn in der Praxis Schadensfälle auftreten. Nur auf Basis dieser sogenannten Vorkommnismeldungen kann das <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym> Maßnahmen zur Risikominimierung treffen.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/riskinfo/empfehlungen/Silikon_Brustimplantate_PIP.html?nn=1013290">Link zur bisherigen Empfehlung des <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym></a></p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thassopunktkom.wordpress.com/328/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thassopunktkom.wordpress.com/328/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/thassopunktkom.wordpress.com/328/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/thassopunktkom.wordpress.com/328/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/thassopunktkom.wordpress.com/328/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/thassopunktkom.wordpress.com/328/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/thassopunktkom.wordpress.com/328/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/thassopunktkom.wordpress.com/328/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/thassopunktkom.wordpress.com/328/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/thassopunktkom.wordpress.com/328/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/thassopunktkom.wordpress.com/328/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/thassopunktkom.wordpress.com/328/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/thassopunktkom.wordpress.com/328/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/thassopunktkom.wordpress.com/328/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=328&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Joseph Gut</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Silikongel-gefüllte Brustimplantate des Herstellers Poly Implant Prothese (PIP)</title>
		<link>http://thassopunktkom.wordpress.com/2011/12/23/silikongel-gefullte-brustimplantate-des-herstellers-poly-implant-prothese-pip/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 09:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thassodotcom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behördliche Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[BfArM]]></category>
		<category><![CDATA[Brust Implantat]]></category>
		<category><![CDATA[Silikon]]></category>

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		<description><![CDATA[23. Dezember 2011 &#8211; Das BfArM hat gestern folgende aktualisierte Mitteilung bezüglich der Brustimplantate des Herstellers Poly Implant Prothese (PIP) Bekannt gemacht (folgt im Wortlaut): ________________________   Silikongel-gefüllte Brustimplantate des Herstellers Poly Implant Prothese (PIP) Aktualisiert: 22.12.2011 Information vom 01.04.2010: Das BfArM wurde von der französischen Medizinproduktebehörde Afssaps darüber informiert, dass sie die Vermarktung, den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=323&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div style="text-align:justify;">23. Dezember 2011 &#8211; Das BfArM hat gestern folgende aktualisierte Mitteilung bezüglich der Brustimplantate des Herstellers Poly Implant Prothese (PIP) Bekannt gemacht (folgt im Wortlaut):</div>
<div style="text-align:justify;">________________________</div>
<div style="text-align:justify;"> </div>
<div style="text-align:justify;"><strong>Silikongel-gefüllte Brustimplantate des Herstellers Poly Implant Prothese (PIP)</strong></div>
<div style="text-align:justify;">Aktualisiert: 22.12.2011</div>
</div>
<p style="text-align:justify;"><strong>Information vom 01.04.2010:</strong><br />
Das <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym> wurde von der französischen Medizinproduktebehörde <acronym title="Agence Francaise de Sécurité Sanitaire des Produits de Santé">Afssaps</acronym> darüber informiert, dass sie die Vermarktung, den Vertrieb, den Export und die weitere Verwendung von Silikongel-gefüllten Brustimplantaten des Herstellers Poly Implant Prothese (<abbr title="Poly Implant Prothese">PIP</abbr>) europaweit untersagt hat.</p>
<p style="text-align:justify;">Die französische Behörde hatte bei einer Inspektion festgestellt, dass die meisten Brustimplantate dieses Herstellers, die seit 2001 hergestellt wurden, nicht mit dem ursprünglich vorgesehenen und dafür spezifizierten Silikongel gefüllt sind. Sie entsprechen daher nicht den gesetzlichen Anforderungen (<abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> der Richtlinie 93/42/<abbr title="Europäische Wirtschaftsgemeinschaft">EWG</abbr>). Derzeit wird von der französischen Behörde untersucht, ob die Verwendung des Materials die Sicherheit der Implantate beeinflusst.</p>
<p style="text-align:justify;">Es gibt Hinweise, dass Implantate dieses Herstellers auch in Deutschland eingesetzt worden sind. Die <acronym title="Agence Francaise de Sécurité Sanitaire des Produits de Santé">Afssaps</acronym> und das <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym> empfehlen Ärztinnen und Ärzten, die Silikongel-gefüllte Implantate des genannten Herstellers eingesetzt haben, die betroffenen Patientinnen zu informieren und diese Brustimplantate der <abbr title="Firma">Fa.</abbr> <abbr title="Poly Implant Prothese">PIP</abbr> bis auf weiteres nicht mehr einzusetzen. Patientinnen, bei denen Implantate dieses Herstellers eingesetzt worden sind, sollten sich bei weiteren Fragen mit ihren behandelnden Ärztinnen oder Ärzten in Verbindung setzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Das <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym> hat sich in dieser Sache mit den Überwachungsbehörden der Bundesländer in Verbindung gesetzt und diese informiert. Wegen weiterer Informationen verweisen wir auf die <a title="Externer Link Brustimplantate des Herstellers Poly Implant Prothese (PIP) (Öffnet neues Fenster)" href="http://www.afssaps.fr/Infos-de-securite/Communiques-Points-presse/Implants-mammaires-en-gel-de-silicone-de-la-societe-Poly-Implant-Prothese-actualisation-des-Informations-Communique" target="_blank">Internet-Veröffentlichung der französischen Behörde</a>.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ergänzung vom 24.06.2010:</strong><br />
Die niederländische Behörde teilte am 21.06.2010 mit, dass die Brustimplantate M-Implants des Herstellers Rofil Medical Nederland <abbr title="Besloten Vennootschap">B.V.</abbr> identisch sind mit den betroffenen <abbr>PIP</abbr>-Brustimplantaten. Die Empfehlungen des <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym> und der französischen Behörde <acronym title="Agence Francaise de Sécurité Sanitaire des Produits de Santé">Afssaps</acronym> gelten daher für die Brustimplantate M-Implants mit der Modellbezeichnung <abbr>IMGHC-TX</abbr>, <abbr>IMGHC-MX</abbr> und <abbr>IMGHC-LS</abbr> entsprechend.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ergänzung vom 27.07.2010:</strong><br />
Die französische Behörde <acronym title="Agence Francaise de Sécurité Sanitaire des Produits de Santé">Afssaps</acronym> hat am 26.07.2010 englischsprachige Informationen mit Hinweisen zum aktuellen Stand der Untersuchungen veröffentlicht. Die Ergebnisse werden für Mitte September erwartet.<br />
- <a href="http://www.bfarm.de/SharedDocs/4_FAQ/EN/Functions/mp/faqmp-t6-implant-table.html?nn=1012474" target="_blank">Information for women with <abbr>PIP</abbr> breast implants – Questions/answers<br />
</a>- <a href="http://www.bfarm.de/EN/medDev/riskinfo/recommend/Silikon_Brustimplantate_PIP_info_en.html?nn=1012474" target="_blank">Silicone gel breast implants form Poly Implant Prothèse Company (<abbr>PIP</abbr>) – Information</a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ergänzung vom 29.09.2010 (aktualisiert 05.10.2010):</strong><br />
Die französische Behörde <acronym title="Agence Francaise de Sécurité Sanitaire des Produits de Santé">Afssaps</acronym> hat am 28.09.2010 die Ergebnisse der Untersuchungen auf ihrer Internetseite veröffentlicht: Ein Test belegt, dass das Silikongel von <abbr>PIP</abbr>-Brustimplantaten keine akute toxische Wirkung auf Gewebe hat. Auf Grund der Reizeigenschaften des Gels kann es jedoch bei einigen Patienten zu entzündlichen Reaktionen kommen. Das Ergebnis eines Tests zur mechanischen Festigkeit zeigt die Rupturanfälligkeit der Implantate auf. Auf Grund der Ergebnisse empfiehlt <acronym title="Agence Francaise de Sécurité Sanitaire des Produits de Santé">Afssaps</acronym> folgendes:</p>
<ul style="text-align:justify;">
<li>die letzte Ultraschalluntersuchung von Personen mit <abbr>PIP</abbr>-Brustimplantaten sollte nicht länger als 6 Monate zurückliegen;</li>
<li>bei einer Ruptur <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> dem Verdacht einer Ruptur sollten beide Prothesen explantiert werden.</li>
</ul>
<p style="text-align:justify;"><acronym title="Agence Francaise de Sécurité Sanitaire des Produits de Santé">Afssaps</acronym> wird in den nächsten Wochen in Zusammenarbeit mit Fachleuten einen Leitfaden erarbeiten.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ergänzung vom 23.12.2010:</strong><br />
Die französische Behörde <acronym title="Agence Francaise de Sécurité Sanitaire des Produits de Santé">Afssaps</acronym> hat am 06.12.2010 eine Entscheidungshilfe zu den <acronym title="paediatric investigation plan">PIP</acronym>-Brustimplantaten auf ihrer Internetseite veröffentlicht (<a title="Guide d’aide à la décision concernant les implants mammaires PIP (Öffnet neues Fenster)" href="http://www.bfarm.de/SharedDocs/1_Downloads/DE/Medizinprodukte/riskinfo/empf/brustimpHilfe_fr.html?nn=1012474" target="_blank">französisch</a>).</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ergänzung vom 19.05.2011:</strong><br />
Die französische Behörde <acronym title="Agence Francaise de Sécurité Sanitaire des Produits de Santé">Afssaps</acronym> hat im April 2011 aktualisierte Testergebnisse der Untersuchungen veröffentlicht (französisch und englisch): Die Ergebnisse zusätzlicher Tests zeigen keine genotoxische Wirkung des <acronym title="paediatric investigation plan">PIP</acronym>-Gels. Hier finden sie die <span style="text-decoration:underline;"><a title="Silikongel-gefüllte Brustimplantate der Firma Poly Implant Prothèse (PIP)&lt;br /&gt;Testergebnisse und Empfehlungen der französischen Behörde Afssaps" href="http://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/riskinfo/empfehlungen/Silikon_Brustimplantate_PIP_testergebnisse_de.html?nn=1012474" target="_blank">Deutsche Übersetzung der aktualisierten Testergebnisse der französischen Behörde <acronym title="Agence Francaise de Sécurité Sanitaire des Produits de Santé">Afssaps</acronym></a>.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ergänzung vom 22.12.2011:</strong><br />
Die französische Behörde <acronym title="Agence Francaise de Sécurité Sanitaire des Produits de Santé">Afssaps</acronym> hat aufgrund aktueller Medienberichte darüber informiert, dass bisher keine Entscheidung über eine mögliche Empfehlung bezüglich einer systematischen Entfernung der <acronym title="paediatric investigation plan">PIP</acronym>-Implantate getroffen wurde. Derzeit wird eine Antwort der Arbeitsgruppe des Nationalen Krebsinstitutes (Inca) erwartet auf deren Basis dann eine Mitteilung veröffentlicht wird. Das <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym> steht im Austausch mit der französischen Behörde und den Behörden der anderen europäischen Länder und wird über aktuelle Entwicklungen informieren.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Zum Thema:</strong><br />
<a title="Deutsche Übersetzung des Frage-Antwort-Katalogs der französischen Behörde Afssaps für Trägerinnen von PIP-Brustimplantaten" href="http://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/riskinfo/empfehlungen/SharedDocs/4_FAQ/DE/Functions/mp/faqmp-t6-implant-table.html?nn=1012474">Deutsche Übersetzung des aktualisierten Frage-Antwort-Katalogs der französischen Behörde <acronym title="Agence Francaise de Sécurité Sanitaire des Produits de Santé">Afssaps</acronym> für Trägerinnen von <acronym title="paediatric investigation plan">PIP</acronym>-Brustimplantaten (Stand April 2011)</a><br />
<a title="Entscheidungshilfe der französischen Behörde Afssaps zu PIP-Brustimplantaten" href="http://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/riskinfo/empfehlungen/DE/Medizinprodukte/riskinfo/empfehlungen/Silikon_Brustimplantate_PIP_Entscheidungshilfe.html?nn=1012474">Deutsche Übersetzung der aktualisierten Entscheidungshilfe der französischen Behörde <acronym title="Agence Francaise de Sécurité Sanitaire des Produits de Santé">Afssaps</acronym> für Trägerinnen von <acronym title="paediatric investigation plan">PIP</acronym>-Brustimplantaten (Stand April 2011)</a></p>
<p style="text-align:justify;">Bei etwaigen Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</p>
<p style="text-align:justify;">Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte<br />
Abteilung Medizinprodukte<br />
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3<br />
53175 Bonn<br />
Telefax: (0228) 207-5300<br />
E-Mail: <a title="medizinprodukte@bfarm.de" href="mailto:medizinprodukte@bfarm.de">medizinprodukte@bfarm.de</a><br />
Telefon: (0228) 207-5385 (Nichtaktive Medizinprodukte)</p>
<p style="text-align:justify;">_____________________________</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thassopunktkom.wordpress.com/323/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thassopunktkom.wordpress.com/323/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/thassopunktkom.wordpress.com/323/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/thassopunktkom.wordpress.com/323/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/thassopunktkom.wordpress.com/323/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/thassopunktkom.wordpress.com/323/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/thassopunktkom.wordpress.com/323/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/thassopunktkom.wordpress.com/323/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/thassopunktkom.wordpress.com/323/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/thassopunktkom.wordpress.com/323/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/thassopunktkom.wordpress.com/323/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/thassopunktkom.wordpress.com/323/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/thassopunktkom.wordpress.com/323/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/thassopunktkom.wordpress.com/323/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=323&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Gerinnungshemmer Dabigatran [Pradaxa]: Kausalzusammenhang mit deutschen Todesfällen kann als sicher angenommen werden – Sicherheitsmaßnahmen bereits in der Umsetzung</title>
		<link>http://thassopunktkom.wordpress.com/2011/12/13/gerinnungshemmer-dabigatran-pradaxa-kausalzusammenhang-mit-deutschen-todesfallen-kann-als-sicher-angenommen-werden-sicherheitsmasnahmen-bereits-in-der-umsetzung/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 12:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thassodotcom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behördliche Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Unerwünschte Arzneimittelnebenwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[BfArM]]></category>
		<category><![CDATA[Dabigatran [Pradaxa]]]></category>
		<category><![CDATA[Gerinnungshemmung]]></category>
		<category><![CDATA[Swissmedic]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Dezember 2011 &#8211; Einer Pressemitteilung vom 09 November 2011 entnehmen wir folgendes (im Wortlaut): Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geht anhand einer vertieften Einzelfallprüfung davon aus, dass bei den vier an inneren Blutungen (Magen/Darm- oder Hirnblutungen) verstorbenen deutschen Patienten ein kausaler Zusammenhang mit der Einnahme des Gerinnungshemmers Pradaxa (Wirkstoff Dabigatran) als sicher [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=320&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">1. Dezember 2011 &#8211; Einer Pressemitteilung vom 09 November 2011 entnehmen wir folgendes (im Wortlaut):</p>
<p style="text-align:justify;">Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (<acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym>) geht anhand einer vertieften Einzelfallprüfung davon aus, dass bei den vier an inneren Blutungen (Magen/Darm- oder Hirnblutungen) verstorbenen deutschen Patienten ein kausaler Zusammenhang mit der Einnahme des Gerinnungshemmers Pradaxa (Wirkstoff Dabigatran) als sicher angenommen werden kann. Ein weiterer zwischenzeitlich gemeldeter Fall wird derzeit noch geprüft.</p>
<p style="text-align:justify;">„Eine sachliche Aufklärung der Patienten zu möglichen gesundheitlichen Risiken von Pradaxa ist jetzt dringend erforderlich. Die von verschiedenen Stellen berichteten Zahlen zu Todesfällen im zeitlichen Zusammenhang mit der Einnahme des Arzneimittels sind dabei nur begrenzt hilfreich, da in vielen Fällen noch nicht abschließend geklärt ist, wie weit ein ursächlicher Zusammenhang besteht. Unstrittig ist aber, dass massive Risiken dann bestehen, wenn die Anwendung des Arzneimittels nicht mit der erforderlichen Sorgfalt erfolgt. Ziel muss daher sein, dass Hersteller und Ärzte die vom <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym> bereits im Oktober auf den Weg gebrachten Sicherheitsmaßnahmen konsequent umsetzen, damit Risikopatienten frühzeitig identifiziert werden und eine den Risiken angemessene Behandlung erhalten oder gegebenenfalls von der Behandlung mit Pradaxa ausgeschlossen werden können“, sagte <acronym title="Professor">Prof.</acronym> <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Walter Schwerdtfeger, Präsident des <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym>. Wie für andere Gerinnungshemmer gilt aber auch für Pradaxa, dass Patienten das Arzneimittel keinesfalls ohne Rücksprache mit ihrem Arzt abrupt absetzen sollen, da sich dann ihr Risiko erhöht, ein lebensbedrohliches thromboembolisches Ereignis, <abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> einen Schlaganfall oder eine Lungenembolie, zu erleiden.</p>
<p style="text-align:justify;">Bereits im Oktober hatte das <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym> den Hersteller Boehringer Ingelheim verpflichtet, Ärzte mit einem ausführlichen Informationsschreiben, einem sogenannten „Rote-Hand-Brief“, auf aktuell bekannt gewordene Sicherheitsaspekte hinzuweisen. Dies war Teil eines Pakets von Sicherheitsmaßnahmen, das vom <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym> gemeinsam mit den anderen europäischen Arzneimittelbehörden auf den Weg gebracht wurde, um vor allem das Risiko bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion zu vermindern. Bei diesen Patienten entsteht durch die verminderte Filtrationsleistung der Niere eine erhöhte Konzentration des Arzneimittels im Blut, die sich als Überdosierung auswirkt.</p>
<p style="text-align:justify;">Eine weitere Sicherheitsmaßnahme ist die Erweiterung der Fachinformation für Ärzte und der Gebrauchsinformation („Beipackzettel“) für Patienten, um auf die Notwendigkeit einer regelmäßigen Kontrolle der Nierenfunktion hinzuweisen. Der behandelnde Arzt muss jetzt die Nierenfunktion seiner Patienten vor der Behandlung überprüfen. Bei Risikopatienten, <abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> bei Patienten über 75 Jahren, bei denen die Nierenfunktion beeinträchtigt sein könnte, muss diese Kontrolle engmaschig nach klinischem Verlauf erfolgen.</p>
<p style="text-align:justify;">Grundsätzlich sind die Zahlen aus den freiwilligen Verdachtsmeldungen der Ärzte (<abbr title="sogenannte">sog.</abbr> „Spontanmeldesystem“) nur begrenzt geeignet, die Häufigkeit des Auftretens von Risiken bei unterschiedlichen Wirkstoffen miteinander zu vergleichen. Erfahrungsgemäß werden Verdachtsfälle bei neuen Arzneimitteln wie Pradaxa häufiger gemeldet als bei bereits lang eingeführten, wie <abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> dem Mitte der 50er Jahre zugelassenen und in Deutschland häufig eingesetzten Gerinnungshemmer Marcumar. Gleichwohl führen die bisher vorliegenden Daten zu dem Schluss, dass die Anwendungsrisiken von Pradaxa weder häufiger noch schwerwiegender sind als die der anderen mit dem gleichen Behandlungsziel eingesetzten Arzneimittel. So liegen dem <acronym title="Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM</acronym> zu Marcumar aus den vergangenen zehn Jahren 73 Verdachtsfälle mit tödlichem Ausgang infolge einer Blutung vor (4-16 Fälle pro Jahr, im Durchschnitt 7 Fälle pro Jahr).</p>
<p style="text-align:justify;">Höhere Zahlen von Verdachtsfällen wurden in Japan und den <abbr title="United States of America">USA</abbr> gemeldet. Es können jedoch Unterschiede zwischen der Anwendung von Pradaxa in Deutschland und der in Japan und den <abbr title="United States of America">USA</abbr> z.B. aufgrund abweichender Risikofaktoren und unterschiedlicher Begleitmedikation bestehen, so dass seriöse wissenschaftliche Vergleiche kaum möglich sind.</p>
<p style="text-align:justify;">„Die vorliegenden Erkenntnisse <abbr title="vor allem">v.a.</abbr> aus den durchgeführten klinischen Prüfungen und dem Spontanmeldesystem lassen nicht darauf schließen, dass das Blutungsrisiko bei Pradaxa höher wäre als bei vergleichbaren Therapieoptionen. Anhand dieses Erkenntnisstandes und in Verbindung mit den von uns beschlossenen Sicherheitsmaßnahmen ist das Nutzen-Risiko-Verhältnis bei einer den behördlichen Vorgaben entsprechenden Anwendung von Pradaxa weiterhin grundsätzlich positiv“ erläutert <acronym title="Professor">Prof.</acronym> Schwerdtfeger.</p>
<p style="text-align:justify;">Aktuell hat in den U.S.A. und Europa eine Diskussion auch über Herzinfarkt- und Koronarsyndrom-Risiken durch Pradaxa und vergleichbare Arzneimittel begonnen. Die zuständigen Behörden prüfen auch diese Fragen und werden über den Erkenntnisfortschritt informieren.</p>
<p style="text-align:justify;">Im Gegensatz zu Deutschland ist Dabigatran [Pradaxa] in der Schweiz durch die Swissmedic noch nicht zum Markt zugelassen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thassopunktkom.wordpress.com/320/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thassopunktkom.wordpress.com/320/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/thassopunktkom.wordpress.com/320/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/thassopunktkom.wordpress.com/320/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/thassopunktkom.wordpress.com/320/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/thassopunktkom.wordpress.com/320/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/thassopunktkom.wordpress.com/320/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/thassopunktkom.wordpress.com/320/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/thassopunktkom.wordpress.com/320/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/thassopunktkom.wordpress.com/320/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/thassopunktkom.wordpress.com/320/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/thassopunktkom.wordpress.com/320/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/thassopunktkom.wordpress.com/320/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/thassopunktkom.wordpress.com/320/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=320&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland: Drospirenon-haltige orale Kontrazeptiva (z.B. Yasmin®) – Aktualisierung der Produkt-Informationen zum Risiko venöser Thromboembolien</title>
		<link>http://thassopunktkom.wordpress.com/2011/09/24/deutschland-drospirenonhaltige-orale-kontrazeptiva-z-b-yasmin%c2%ae-%e2%80%93-aktualisierung-der-produktinformationen-zum-risiko-venoser-thromboembolien/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 06:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thassodotcom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behördliche Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Unerwünschte Arzneimittelnebenwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[BfArM]]></category>
		<category><![CDATA[Drospirenon [Yasmin]]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaftsverhütung]]></category>
		<category><![CDATA[Venöse Thromboembolie (VTE)]]></category>

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		<description><![CDATA[24. September 2011 &#8211; Ähnlich wie Swissmedic in der Schweiz (siehe untenstehende Blog-Post) hat kürzlich das BfArM in Deutschland zu den Risiken venöser thromboembolischer Ereignisse (VTE) bei der Anwendung drospirenonhaltiger kombinierter oraler Kontrazeptiva informiert. Frauen können nicht genügend auf dieses zwar seltene, jedoch real existierende Risiko (mit möglichem fatalen Ausgang) der medikamentösen Schwangerschaftsverhütung hingewiesen werden. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=315&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">24. September 2011 &#8211; Ähnlich wie Swissmedic in der Schweiz (siehe <a href="http://thassopunktkom.wordpress.com/2011/07/28/venose-thromboembolien-unter-antibabypillen-swissmedic-informiert-uber-abklarungen-und-erinnert-an-die-vorsichtsmassnahmen/">untenstehende </a>Blog-Post) hat kürzlich das BfArM in Deutschland zu den Risiken venöser thromboembolischer Ereignisse (VTE) bei der Anwendung drospirenonhaltiger kombinierter oraler Kontrazeptiva <a href="http://www.bfarm.de/DE/Pharmakovigilanz/risikoinfo/2011/drospirenon.html">informiert</a>. Frauen können nicht genügend auf dieses zwar seltene, jedoch real existierende Risiko (mit möglichem fatalen Ausgang) der medikamentösen Schwangerschaftsverhütung hingewiesen werden. Untenstehend finden Sie den Text der BfArM-Mitteilung im Wortlaut:</p>
<p>_________________________</p>
<p style="text-align:justify;">Venöse thromboembolische Ereignisse (VTE) sind eine bekannte, seltene Nebenwirkung bei Anwendung kombinierter oraler Kontrazeptiva (KOK), auf die in den Produktinformationen dieser Arzneimittel hingewiesen wird. Die VTE-Häufigkeit für Anwenderinnen, bei denen keine Risikofaktoren für VTE bekannt sind und die KOK mit niedrigem Estrogengehalt (&lt;50 μg Ethinylestradiol) anwenden, liegt bei etwa 20 Fällen pro 100.000 Frauenjahre für levonorgestrelhaltige KOK und bei bis zu 40 Fällen pro 100.000 Frauenjahre für desogestrel- oder gestodenhaltige KOK. Im Vergleich dazu beträgt die Häufigkeit unter den Nichtanwenderinnen 5 bis 10 Fälle pro 100.000 Frauenjahre und ca. 60 Fälle pro 100.000 Schwangerschaften.</p>
<p style="text-align:justify;">Yasmin® ist seit 2000 in der EU als KOK zugelassen und enthält das Gestagen Drospirenon. Seit der Zulassung wurde das VTE-Risiko kontinuierlich überwacht. Die Produktinformationen wurden zuletzt im April 2010 aktualisiert, um die Daten von zwei epidemiologischen Studien zum VTE-Risiko zu berücksichtigen (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19679613">Lidegaard et al. 2009</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19679614">van Hylckama Vlieg et al. 2009</a>).</p>
<p style="text-align:justify;">Kürzlich führte die Pharmakovigilanz-Arbeitsgruppe (PhVWP) der Europäischen Arzneimittelagentur EMA erneut eine Bewertung des VTE-Risikos unter Anwendung drospirenonhaltiger KOK durch. In die Bewertung wurden neben den bereits analysierten Daten zwei aktuell publizierte epidemiologische Studien (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3081040/">Jick et al. 2011</a>, <a href="http://www.bmj.com/content/342/bmj.d2139">Parkin et al. 2011</a>) und eine Re-Analyse der Lidegaard-Studie einbezogen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die PhVWP kam zu dem Schluss, dass die Anwendung drospirenonhaltiger KOK mit einem höheren VTE-Risiko verbunden sei als die Anwendung levonorgestrelhaltiger KOK und dass das VTE-Risiko drospirenonhaltiger KOK ähnlich dem VTE-Risiko desogestrel- oder gestodenhaltiger KOK sein könnte. Die Produktinformationen der drospirenonhaltigen KOK werden nun aktualisiert, um sie dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand anzupassen.</p>
<p style="text-align:justify;">Unabhängig von dieser Aktualisierung der Produktinformationen empfiehlt das BfArM, bei der Verordnung und Anwendung von KOK Gegenanzeigen für die Anwendung und Risikofaktoren für die Entwicklung von VTE zu berücksichtigen.<br />
______________________________</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thassopunktkom.wordpress.com/315/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thassopunktkom.wordpress.com/315/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/thassopunktkom.wordpress.com/315/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/thassopunktkom.wordpress.com/315/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/thassopunktkom.wordpress.com/315/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/thassopunktkom.wordpress.com/315/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/thassopunktkom.wordpress.com/315/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/thassopunktkom.wordpress.com/315/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/thassopunktkom.wordpress.com/315/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/thassopunktkom.wordpress.com/315/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/thassopunktkom.wordpress.com/315/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/thassopunktkom.wordpress.com/315/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/thassopunktkom.wordpress.com/315/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/thassopunktkom.wordpress.com/315/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=315&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Venöse Thromboembolien unter Antibabypillen : Swissmedic informiert über Abklärungen und erinnert an die Vorsichtsmassnahmen</title>
		<link>http://thassopunktkom.wordpress.com/2011/07/28/venose-thromboembolien-unter-antibabypillen-swissmedic-informiert-uber-abklarungen-und-erinnert-an-die-vorsichtsmassnahmen/</link>
		<comments>http://thassopunktkom.wordpress.com/2011/07/28/venose-thromboembolien-unter-antibabypillen-swissmedic-informiert-uber-abklarungen-und-erinnert-an-die-vorsichtsmassnahmen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 15:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thassodotcom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behördliche Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Unerwünschte Arzneimittelnebenwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Antibaby-Pille]]></category>
		<category><![CDATA[Drospirenon [Yasminelle]]]></category>
		<category><![CDATA[Drospirenon [Yasmin]]]></category>
		<category><![CDATA[Drospirenon [YAZ]]]></category>
		<category><![CDATA[Swissmedic]]></category>
		<category><![CDATA[Venöse Thromboembolie (VTE)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://thassopunktkom.wordpress.com/?p=305</guid>
		<description><![CDATA[28. Juli 2011 &#8211; Das Schweizerische Heilmittelinstitut (Swissmedic) hat heute folgendermassen informiert (Text im Wortlaut folgend): _________________ Antibabypillen, die den Wirkstoff Drospirenon enthalten, sind im Risikobereich der anderen auf dem Markt erhältlichen Präparate. Das Risiko für Frauen, eine venöse Thromboembolie zu bekommen, ist wie bei allen Antibabypillen im ersten Jahr der Einnahme am stärksten erhöht. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=305&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">28. Juli 2011 &#8211; Das Schweizerische Heilmittelinstitut (Swissmedic) hat heute folgendermassen informiert (Text im Wortlaut folgend):</p>
<p style="text-align:justify;">_________________</p>
<p style="text-align:justify;">Antibabypillen, die den Wirkstoff Drospirenon enthalten, sind im Risikobereich der anderen auf dem Markt erhältlichen Präparate. Das Risiko für Frauen, eine venöse Thromboembolie zu bekommen, ist wie bei allen Antibabypillen im ersten Jahr der Einnahme am stärksten erhöht. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Überprüfung von kombinierten oralen Kontrazeptiva, die das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic aufgrund von zwei neuen internationalen Studien seit Juni dieses Jahres durchgeführt hat. Nach Auffassung der Swissmedic sollten kombinierte orale Kontrazeptiva deshalb nur nach sorgfältiger Abklärung durch den Arzt verschrieben werden. Bei der Verschreibung von Antibabypillen, die den Wirkstoff Drospirenon enthalten und bei den Pillen der so genannten 3. Generation sollten Risikofaktoren von venösen Thromboembolien, wie genetische Veranlagung, Übergewicht und Rauchen, besonders beachtet werden. Liegt ein Risikofaktor vor, empfiehlt Swissmedic eine nicht-hormonelle Verhütungsmethode.</p>
<p style="text-align:justify;">Seit Mai 2009 werden die Risiken der Antibabypillen in den Schweizer Medien intensiv diskutiert. Swissmedic informierte auf ihrer Homepage über die wichtigsten Fakten zum Risiko venöser Thromboembolien (VTE) (http://www.swissmedic.ch/aktuell/00003/01095/index.html?lang=de.)</p>
<p style="text-align:justify;">Gemeinsam mit ihrem Human Medicines Expert Committee führte das Heilmittelinstitut eine Analyse der aktuellsten Daten und Studien zu den Risikofaktoren durch. Dabei wurden besonders zwei neue epidemiologische Studien aus Holland und Dänemark vom August 2009 unter die Lupe genommen, die über ein erhöhtes VTE-Risiko im Zusammenhang mit dem Wirkstoff Drospirenon berichteten. Die Ergebnisse belegten, dass das Risiko mit steigendem Alter der Frau und höherem Östrogengehalt der Pille zunimmt. Im Direktvergleich wurde in beiden Studien gezeigt, dass Antibabypillen der 3. Generation gegenüber denjenigen der 2. Generation ein rund 2-fach erhöhtes Risiko aufweisen. Das Risiko, eine venöse Thromboembolie zu bekommen, liegt bei Einnahme von drospirenonhaltigen Pillen etwas tiefer als bei denen der 3. Generation.</p>
<p style="text-align:justify;">Nach Abschluss dieser aktuellen Überprüfung wird Swissmedic die Resultate in die Arzneimittelinformation aufnehmen. Diese Informationen weisen ausführlich auf die notwendigen Vorsichtsmassnahmen hin. Frauen, die hormonell verhüten wollen, sollten die Risiken mit ihrem Arzt ausführlich besprechechen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Zugehörige, weiterführende Informationen:</strong></p>
<p style="text-align:justify;">1. Venöse Thromboembolien unter kombinierten oralen Kontrazeptiva – aktueller Stand (22.10.2009) [<a href="http://www.swissmedic.ch/marktueberwachung/00091/00092/01173/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDdYN_fmym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--">Link</a>]</p>
<p style="text-align:justify;">2. Spontanmeldungen aus der Schweiz zu hormonalen Kontrazeptiva und venösen Thromboembolien – aktualisierte Zahlen (Stand 30.06.2011) [<a href="http://www.swissmedic.ch/marktueberwachung/00091/00092/01173/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDdYR,fmym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--">Link</a>]</p>
<p style="text-align:justify;">3. Für die Schweiz zugelassene kombinierte Antibabypillen (Stand 22.10.2009) [<a href="http://www.swissmedic.ch/marktueberwachung/00091/00092/01173/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDdYN_f2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--">Link</a>]</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thassopunktkom.wordpress.com/305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thassopunktkom.wordpress.com/305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/thassopunktkom.wordpress.com/305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/thassopunktkom.wordpress.com/305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/thassopunktkom.wordpress.com/305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/thassopunktkom.wordpress.com/305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/thassopunktkom.wordpress.com/305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/thassopunktkom.wordpress.com/305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/thassopunktkom.wordpress.com/305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/thassopunktkom.wordpress.com/305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/thassopunktkom.wordpress.com/305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/thassopunktkom.wordpress.com/305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/thassopunktkom.wordpress.com/305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/thassopunktkom.wordpress.com/305/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=305&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Dronedaron [Multaq] – Risiko kardiovaskulärer Ereignisse bei Patienten mit permanentem Vorhofflimmern</title>
		<link>http://thassopunktkom.wordpress.com/2011/07/12/dronedaron-multaq-%e2%80%93-risiko-kardiovaskularer-ereignisse-bei-patienten-mit-permanentem-vorhofflimmern/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 07:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thassodotcom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behördliche Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Unerwünschte Arzneimittelnebenwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Dronedaron [Multaq]]]></category>
		<category><![CDATA[Kardiovaskuläre Arzneimittelnebenwirkungen]]></category>
		<category><![CDATA[Swissmedic]]></category>
		<category><![CDATA[ThassoBase]]></category>

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		<description><![CDATA[12. Juli 2011 &#8211; Siehe untenstehenden Text der Swissmedic zu Dronedaron [Multaq] (Illustration vom Blog-Author beigefügt). Ist dieses Arzneimittel, angesichts des doch schwerwiegenden Nebenwirkungs-Profiles, auf dem Markt noch haltbar? __________________________ 11.07.2011 Swissmedic wurde durch die Zulassungsinhaberin (Sanofi) informiert , dass eine klinische Studie, die Multaq bei Patienten mit permanentem Vorhof-flimmern untersuchte, aufgrund vermehrter kardiovaskulärer Ereignisse [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=299&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">12. Juli 2011 &#8211; Siehe untenstehenden Text der Swissmedic zu Dronedaron [Multaq] (Illustration vom Blog-Author beigefügt). Ist dieses Arzneimittel, angesichts des doch schwerwiegenden Nebenwirkungs-Profiles, auf dem Markt noch haltbar?</p>
<p>__________________________</p>
<p style="text-align:justify;">11.07.2011 Swissmedic wurde durch die Zulassungsinhaberin (Sanofi) informiert , dass eine klinische Studie, die Multaq bei Patienten mit permanentem Vorhof-flimmern untersuchte, aufgrund vermehrter kardiovaskulärer Ereignisse <a href="http://thassopunktkom.files.wordpress.com/2011/07/multag-swiss.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-300" style="margin:6px;" title="Multag Swiss" src="http://thassopunktkom.files.wordpress.com/2011/07/multag-swiss.png?w=114&#038;h=300" alt="" width="114" height="300" /></a>(insbesondere kardiovaskuläre Todesfälle, zerebrovaskuläre Ereignisse, Hospitalisationen) abgebrochen wurde.</p>
<p style="text-align:justify;">Multaq (Dronedaron) ist laut Schweizer Fachinformation indiziert bei Patienten mit vorbekanntem oder aktuell bestehendem Vorhofflimmern (VHF)/ Vorhof-flattern (VFL). Multaq senkt die Wiederauftretenshäufigkeit von VHF/VFL, reduziert die Herzfrequenz und führt zu einer Senkung der Hospitalisierungsrate aufgrund kardiovaskulärer Ereignisse.</p>
<p style="text-align:justify;">Den Ärzten wird empfohlen, Patienten, die wegen permanenten Vorhofflimmerns mit dem Medikament behandelt werden, zu kontaktieren und das Medikament abzusetzen. Bei Patienten, die wegen nicht-permanenten Vorhofflimmerns zur Recidivprophylaxe oder Senkung der Kammerfrequenz mit Multaq behandelt werden, wird empfohlen, die Indikation zur Behandlung zu überprüfen. Dabei sind namentlich vorbestehende kardiovaskuläre Risikofaktoren zu berücksichtigen., Patienten, die mit Multaq® behandelt werden, sollen das Medikament nicht eigenmächtig absetzen und bei Fragen Ihren Arzt kontaktieren.</p>
<p style="text-align:justify;">Swissmedic hat zusätzliche Informationen angefordert und leitet ein Überprüfungsverfahren ein. Sie wird demnächst in diesem Rahmen über weitergehende Massnahmen entscheiden und umgehend darüber informieren. Die Firma wird ein Rundschreiben an die Fachleute verschicken (HPC, Healthcare Professional Communication); dieses wird wie immer auch auf der Swissmedic Homepage aufgeschaltet.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Andere wichtige sicherheitsrelevante Informationen</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Herzinsuffizienz</strong><br />
Kongestive Herzinsuffizienz NYHA Klasse IV oder kongestive Herzinsuffizienz NYHA Klasse II-III mit kurz zurückliegender Dekompensation, die eine Hospitalisation erforderte, sind Kontraindikationen zur Anwendung von Multaq®. Etwa 70% der Patienten in der unterbrochenen Studie befanden sich in der Herzinsuffizienz Klasse I-III. Wie erwähnt hatten alle ein permanentes Vorhofflimmern. Die kongestive Herzinsuffizienz könnte auch zu der hoch signifikanten Häufung der kardiovaskulären Ereignisse beigetragen haben. Bevor Dronedaron verschrieben wird, sollte deswegen unbedingt eine vertiefte Evaluation der Herzfunktion durchgeführt werden. Darüber hinaus sind eine Instruktion der Patienten (Gewichtüberwachung, Dyspnoe, Oedeme) und eine enge klinische Überwachung wichtig (vgl. Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Leberschaden</strong><br />
Im Februar 2011 wurde wegen Berichten über medikamentöse Hepatitis unter Dronedaron ein Warnhinweis in der Arzneimittelinformation aufgenommen und eine HPC versandt.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Risiko-Nutzen Evaluation</strong><br />
Anfangs Jahr wurde in der EU eine Reevalutation des Nutzen-Risiko-Verhältnisses eingeleitet. Schlussbericht und Empfehlungen werden in den nächsten Wochen erwartet.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Meldung unerwünschter Wirkungen</strong><br />
Wir bitten die Fachleute, Meldungen über unerwünschte Wirkungen auf dem Meldeformular an das regionale Pharmacovigilance-Zentrum zu richten. Das Meldeformular ist auf der Homepage von Swissmedic (www.swissmedic.ch -&gt; Direkt zu -&gt; Meldung unerwünschter Wirkungen) und im Anhang des Arzneimittelkompendiums verfügbar oder kann bei Swissmedic bestellt werden (Tel. 031 322 02 23).</p>
<p style="text-align:justify;">________________________</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thassopunktkom.wordpress.com/299/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thassopunktkom.wordpress.com/299/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/thassopunktkom.wordpress.com/299/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/thassopunktkom.wordpress.com/299/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/thassopunktkom.wordpress.com/299/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/thassopunktkom.wordpress.com/299/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/thassopunktkom.wordpress.com/299/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/thassopunktkom.wordpress.com/299/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/thassopunktkom.wordpress.com/299/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/thassopunktkom.wordpress.com/299/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/thassopunktkom.wordpress.com/299/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/thassopunktkom.wordpress.com/299/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/thassopunktkom.wordpress.com/299/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/thassopunktkom.wordpress.com/299/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=299&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>

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			<media:title type="html">Multag Swiss</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Erhöhte Inzidenz von Blasenkarzinomen unter der Einnahme von Pioglitazon-haltigen Arzneimitteln (Actos, Competact)</title>
		<link>http://thassopunktkom.wordpress.com/2011/06/21/erhohte-inzidenz-von-blasenkarzinomen-unter-der-einnahme-von-pioglitazon-haltigen-arzneimitteln-actos-competact/</link>
		<comments>http://thassopunktkom.wordpress.com/2011/06/21/erhohte-inzidenz-von-blasenkarzinomen-unter-der-einnahme-von-pioglitazon-haltigen-arzneimitteln-actos-competact/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 08:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thassodotcom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerwünschte Arzneimittelnebenwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Blasenkarzinom]]></category>
		<category><![CDATA[Pioglitazon [Actos]]]></category>
		<category><![CDATA[Pioglitazon/Metformin [Competact]]]></category>
		<category><![CDATA[Swissmedic]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://thassopunktkom.wordpress.com/?p=292</guid>
		<description><![CDATA[20. Juni 2011 &#8211; Einer heutigen Mitteilung entnehmen wir folgendes (Originaltext, Graphik eingefügt durch Blog-Author): _____________ Swissmedic hat bereits am 10. Juni 2011 über den Problemkreis auf seiner Internet-Seite informiert (siehe Mitteilung unten). Die Fachpersonen und das Publikum werden in den nächsten Wochen über Risiko mindernde Massnahmen informiert, die nach der zur Zeit laufenden sorgfältigen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=292&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">20. Juni 2011 &#8211; Einer heutigen Mitteilung entnehmen wir folgendes (Originaltext, Graphik eingefügt durch Blog-Author):</p>
<p style="text-align:justify;">_____________</p>
<p style="text-align:justify;">Swissmedic hat bereits am 10. Juni 2011 über den Problemkreis auf seiner Internet-Seite informiert (siehe Mitteilung unten). Die Fachpersonen und das Publikum werden in den nächsten Wochen über Risiko mindernde Massnahmen informiert, die nach der zur Zeit laufenden sorgfältigen Prüfung des Nutzen-Risiko-<a href="http://thassopunktkom.files.wordpress.com/2011/06/pioglitazone-graphic.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-294" style="margin:6px;" title="Pioglitazone Graphic" src="http://thassopunktkom.files.wordpress.com/2011/06/pioglitazone-graphic.png?w=166&#038;h=300" alt="" width="166" height="300" /></a>Verhältnisses in der Schweiz und Europa beschlossen werden. Die Zulassungs-inhaberin informiert die Fachpersonen mit einem Rundschreiben, das in der Spalte rechts (<a href="http://www.swissmedic.ch/marktueberwachung/00091/00092/01665/index.html?lang=en&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1ad1IZn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDdoB5gGym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--">hier</a>) heruntergeladen werden kann.</p>
<p style="text-align:justify;"><em><strong>Sistierung der Zulassung von pioglitazonhaltigen Produkten (Actos®, Competact®) in Frankreich per 11. Juli 2011</strong></em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>10.06.11 -   Die französische Heilmittelbehörde (Afssaps) hat  am 9. Juni angekündigt, per 11. Juli 2011 die Zulassung von pioglitazonhaltigen Präparaten in Frankreich   zu sistieren.  Dies aufgrund der Resultate einer neuen Studie, die auf  eine leichte Erhöhung des Risikos unter dieser Therapie an Blasenkrebs zu erkranken, hinweisen. Pioglitazon ist ein orales Antidiabetikum , das als Monotherapie oder in Kombination mit Metformin- bzw. Sulfonylharnstoff-haltigen Arzneimitteln zur Blutzuckereinstellung von Diabetikern eingesetzt wird. In der Europäischen Union wird zur Zeit das  Nutzen- Risiko Verhältnis von Pioglitazon neu beurteilt. Swissmedic evaluiert die aktuellsten Daten und wird die Anwendungsempfehlungen laufend dem aktuellsten wissenschaftlichen Kenntnisstand anpassen.  Die Patienten sollten keinesfalls ohne Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt die Therapie mit Pioglitazon unterbrechen, um Blutzuckerentgleisungen, die mit schwerwiegenden gesundheitlichen Risiken verbunden sein können,  zu vermeiden.  </em></p>
<p style="text-align:justify;">In der Schweiz wurden die Pioglitazone im September 2000 zugelassen. Aktuell befinden sich folgende Präparate auf dem Schweizer Markt: <a href="http://www.kompendium.ch/MonographieTxt.aspx?lang=de&amp;MonType=fi">Actos®</a> sowie Pioglitazon Takeda®   (Pioglitazon als Monosubstanz) sowie <a href="http://www.kompendium.ch/MonographieTxt.aspx?lang=de&amp;MonType=fi">Competact®</a> (Pioglitazon in Kombination mit Metformin)</p>
<p style="text-align:justify;">Diese Präparate können allein oder in Kombination mit weiteren oralen Antidiabetika oder Insulin in primärer oder sekundärer Indikation verordnet werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Hinweise für ein möglicherweise erhöhtes  Risiko von Blasenkrebs unter Behandlung mit Pioglitazon liegen seit einigen Jahren aus Tierexperimenten mit männlichen Ratten vor, jedoch nicht mit weiblichen Ratten oder Mäusen. Diese Beobachtungen sind in der Arzneimittelinformation erwähnt. In der Schweiz liegen bisher keinerlei Meldungen zu Krebs jeglicher Art unter Therapie mit Pioglitazon vor.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Sistierung der Zulassung betrifft derzeit ausschliesslich Frankreich und tritt nicht vor dem 11. Juli 2011 in Kraft. Dies um sicher zu stellen, dass Patienten ihren behandelnden Arzt aufsuchen können, um ihre Therapie entsprechend anpassen zu lassen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die am 9. Juni publizierten Daten werden sowohl von Swissmedic wie international überprüft. Die Fachpersonen und die Öffentlichkeit werden nach Vorliegen der Ergebnisse dieser Begutachtung laufend über weitere Massnahmen informiert.</p>
<p style="text-align:justify;">Informationen zur Entscheidung der französischen Heilmittelbehörde sowie deren Abschlussbericht sind auf der Homepage der Afssaps verfügbar: <a href="http://www.afssaps.fr/">http://www.afssaps.fr/</a></p>
<p style="text-align:justify;">Wir bitten die Fachleute, Meldungen über unerwünschte Wirkungen auf dem Meldeformular an das regionale Pharmacovigilance-Zentrum zu richten. Das Meldeformular ist auf der Homepage von Swissmedic (www.swissmedic.ch -&gt; Direkt zu -&gt; Meldung unerwünschter Wirkungen) und im Anhang des Arzneimittelkompendiums verfügbar oder kann bei Swissmedic bestellt werden (Tel. 031 322 02 23).</p>
<p>_______________________</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thassopunktkom.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thassopunktkom.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/thassopunktkom.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/thassopunktkom.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/thassopunktkom.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/thassopunktkom.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/thassopunktkom.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/thassopunktkom.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/thassopunktkom.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/thassopunktkom.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/thassopunktkom.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/thassopunktkom.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/thassopunktkom.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/thassopunktkom.wordpress.com/292/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=292&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://thassopunktkom.wordpress.com/2011/06/21/erhohte-inzidenz-von-blasenkarzinomen-unter-der-einnahme-von-pioglitazon-haltigen-arzneimitteln-actos-competact/feed/</wfw:commentRss>
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		</media:content>

		<media:content url="http://thassopunktkom.files.wordpress.com/2011/06/pioglitazone-graphic.png?w=166" medium="image">
			<media:title type="html">Pioglitazone Graphic</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Gefährliche Schlankheitsmittel aus dem Internet: Alarmierende Analyse-Ergebnisse</title>
		<link>http://thassopunktkom.wordpress.com/2011/06/06/gefahrliche-schlankheitsmittel-aus-dem-internet-alarmierende-analyse-ergebnisse/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 05:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thassodotcom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel - Marktrückzug]]></category>
		<category><![CDATA[Behördliche Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Unerwünschte Arzneimittelnebenwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Rimonabant]]></category>
		<category><![CDATA[Rimonabant [Acomplia]]]></category>
		<category><![CDATA[Sibutramin]]></category>
		<category><![CDATA[Sibutramin [Reductil]]]></category>
		<category><![CDATA[Swissmedic]]></category>

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		<description><![CDATA[6. Juni 2011 &#8211; Neue Zahlen und  Alarmierende Analyse-Ergebnisse. Das Schweizerische Heilmittelinstitut (Swissmedic) hat heute die untenstehende Mitteilung  (im Originaltext wiedergegeben) veröffentlicht. _________________________ Gefährliche Schlankheitsmittel aus dem Internet: neue Zahlen. Swissmedic, das Schweizerische Heilmittelinstitut, hat 122 Proben beschlagnahmter Importe von Schlankheitsmitteln im Labor untersucht. Das Analyse-Ergebnis ist erschreckend: Die meisten der untersuchten Schlankheitsmittel sind gesundheitsgefährdend. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=289&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">6. Juni 2011 &#8211; Neue Zahlen und  Alarmierende Analyse-Ergebnisse. Das Schweizerische Heilmittelinstitut (Swissmedic) hat heute die untenstehende Mitteilung  (im Originaltext wiedergegeben) veröffentlicht.</p>
<p style="text-align:justify;">_________________________</p>
<p style="text-align:justify;">Gefährliche Schlankheitsmittel aus dem Internet: neue Zahlen.</p>
<p style="text-align:justify;">Swissmedic, das Schweizerische Heilmittelinstitut, hat 122 Proben beschlagnahmter Importe von Schlankheitsmitteln im Labor untersucht. Das Analyse-Ergebnis ist erschreckend: Die meisten der untersuchten Schlankheitsmittel sind gesundheitsgefährdend. Swissmedic warnt erneut nachdrücklich davor, Arzneimittel einzunehmen, die via Internet vertrieben werden. Die 122 Proben von verschiedenen Schlankheitsmitteln stammen aus illegalen Arzneimittelimporten, die die Eidgenössische Zollverwaltung letztes Jahr beschlagnahmt hat. Vor deren Vernichtung untersuchte sie Swissmedic im Labor.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Gefährliche Wirkstoffe</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Die Analysen zeigen, dass mehr als die Hälfte der Produkte schwere Qualitätsmängel aufweisen. Ausserdem enthielten fast 90 Prozent der Schlankheitsmittel Wirkstoffe, die die Gesundheit gefährden. So fand sich in vielen Produkten der Wirkstoff <strong>Sibutramin</strong>, der bereits vor mehr als einem Jahr weltweit vom Markt zurückgezogen wurde, weil er Herz-Kreislauf-Komplikationen verursachen kann. In einzelnen Proben fand sich das Dreifache der früher zugelassenen Dosierung, was lebensgefährlich ist. <strong>Rimonabant</strong>, ein weiterer Wirkstoff zum Gewichtsverlust, ist ebenfalls wegen des ungünstigen Nutzen-Risiko-Verhältnisses international von Arzneimittelbehörden zurückgezogen worden. Trotzdem wird auch dieser Wirkstoff vor allem in chinesischen Betrieben noch hergestellt und auf illegalen Internetplattformen angeboten. Die Wirkstoffe werden zu erschreckend günstigen Preisen verkauft, so dass die Arzneimittelfälscher offenbar auch nicht davor zurückschrecken, diese Stoffe hoch überdosiert in ihre Produkte einzuarbeiten.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein Drittel der untersuchten Proben waren als rein pflanzlich deklariert, enthielten jedoch chemische Inhaltsstoffe. Zunehmend werden &#8211; nicht nur in der Schweiz &#8211; solche Produkte aus dem Internet bestellt. Swissmedic wurden im vergangenen Jahr von Partnerbehörden 74 als pflanzlich angepriesene Schlankheitsmittel gemeldet, die alle Sibutramin enthielten, meist in gefährlicher Dosis. Diese Produkte tragen oft asiatische Namen und die Kapseln sind meist ansprechend verpackt, zum Teil werden sind sie sogar als Genussmittel wie Tee oder Kaffee präsentiert.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Massnahmen und Warnung der Behörden</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Zum Schutz der Bevölkerung werden nicht nur illegale Arzneimittelsendungen an der Schweizer Grenze abgefangen, sondern auch internationale Marktüberwachungsaktionen durchgeführt und Quellen von gefährlichen Arzneimitteln an ausländische Behörden gemeldet. So hatte Swissmedic zum Beispiel parallel zur öffentlichen Warnung vor dem Schlankheitsmittel „LiDa Dai Dai Hua&#8220; die europäische Versandadresse ins Ausland gemeldet. Kürzlich konnte der kriminellen Organisation, die dahinter steckte, in einer internationalen Operation das Handwerk gelegt werden. Aufgrund der alarmierenden Ergebnisse der jüngsten Analysen warnt Swissmedic erneut eindringlich davor, im Internet Arzneimittel zu bestellen, da diese die Gesundheit massiv gefährden können. Swissmedic erinnert zudem daran, dass es Privatpersonen gesetzlich verboten ist, aus dem Ausland grössere Mengen Arzneimittel in die Schweiz zu importieren.</p>
<p style="text-align:justify;">Weitere Auskünfte:</p>
<p style="text-align:justify;">1) Ruth Mosimann, Leiterin Einheit Kontrolle illegale Arzneimittel, Tel. +41 31 322 04 72.</p>
<p style="text-align:justify;">2) Labor-Analysen von Schlankheitsmitteln bei Swissmedic:  Die Ergebnisse im einzelnen (06.06.2011 (<a href="http://www.swissmedic.ch/aktuell/00003/01658/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDdoB4gGym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--">pdf</a>).</p>
<p style="text-align:justify;">3) Swissmedic, Schweizerisches Heilmittelinstitut, Hallerstrasse 7,  Postfach, CH-3000 Bern 9.  Tel. +41 31 322 02 11 • Fax +41 31 322 02 12</p>
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			<media:title type="html">Joseph Gut</media:title>
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		<title>Topiramat-haltige Arzneimittel: Daten zum Risiko von kongenitalen Fehlbildungen, wie z.B. Lippen-/Gaumenspalten</title>
		<link>http://thassopunktkom.wordpress.com/2011/04/18/topiramat-haltige-arzneimittel-daten-zum-risiko-von-kongenitalen-fehlbildungen-wie-z-b-lippen-gaumenspalten/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 06:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thassodotcom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerwünschte Arzneimittelnebenwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Epilepsie]]></category>
		<category><![CDATA[Kongenitale Fehlbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lippen-/Gaumenspalte]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Topiramat]]></category>

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		<description><![CDATA[18. April 2001 &#8211; Das Deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat kürzlich fogendermassen zu Topiramat-haltigen Arzneimitteln orientiert (siehe die originale Mitteilung hier): Im Jahr 2009 wurde in einem europäischen Harmonisierungsverfahren eine differenzierte Nutzen-Risiko-Bewertung von topiramathaltigen Arzneimitteln vorgenommen und die Produktinformationen wurden überarbeitet. Dabei wurden die verfügbaren Daten aus Schwangerschaftsregistern herangezogen, anhand derer sich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=282&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">18. April 2001 &#8211; Das Deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat kürzlich fogendermassen zu Topiramat-haltigen Arzneimitteln orientiert (siehe die originale Mitteilung <a href="http://www.bfarm.de/DE/Pharmakovigilanz/risikoinfo/2011/topiramat.html">hier</a>):</p>
<p style="text-align:justify;">Im Jahr 2009 wurde in einem europäischen Harmonisierungsverfahren eine differenzierte Nutzen-Risiko-Bewertung von topiramathaltigen Arzneimitteln vorgenommen und die Produktinformationen wurden überarbeitet. Dabei wurden <a href="http://thassopunktkom.files.wordpress.com/2011/04/topiramate.png"><img class="alignleft size-full wp-image-283" style="margin:6px;" title="Topiramate" src="http://thassopunktkom.files.wordpress.com/2011/04/topiramate.png?w=450" alt=""   /></a>die verfügbaren Daten aus Schwangerschaftsregistern herangezogen, anhand derer sich ein erhöhtes Risiko für verschiedene kongenitale Fehlbildungen, wie z.B. die Lippen-/Gaumenspalte nach Behandlung von Schwangeren ableiten lässt. Infolgedessen weisen die aktuellen EU-Texte für den Abschnitt 4.6 der SmPC von Topiramat bereits auf dieses Risiko sowohl für die Mono- als auch für die Polytherapie hin. Hiernach können topiramathaltige Arzneimittel in der Indikation Epilepsie in der Schwangerschaft weiterhin unter der Voraussetzung verschrieben werden, dass die Patientin vollständig über die bekannten Risiken unbehandelter Epilepsie für die Schwangerschaft und das potentielle Risiko des Arzneimittels für das ungeborene Kind aufgeklärt ist. Dagegen ist die Migräneprophylaxe mit Topiramat in der Schwangerschaft kontraindiziert. Als weitere Vorsichtsmaßnahme wird Frauen im gebärfähigen Alter empfohlen, eine adäquate Verhütungsmethode anzuwenden.</p>
<p style="text-align:justify;">Die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde (FDA) hat jetzt &#8211; basierend auf der kombinierten Auswertung von zwei Schwangerschaftsregistern (North American Antiepileptic Drug [NAAED] Pregnancy Register und UK Epilepsy and Pregnancy Register) &#8211; die US-Produktinformationen topiramathaltiger Arzneimittel überarbeitet und entsprechende Warnhinweise aufgenommen. Danach wird ebenfalls auf das erhöhte Risiko des Entstehens von Lippen-/Gaumenspalten hingewiesen, der Einsatz einer wirksamen Verhütungsmethode empfohlen und die Notwendigkeit einer umfassenden Aufklärung der schwangeren Patientin vor Beginn der Behandlung betont. Im Unterschied zur europäischen Entscheidung bleibt in den USA die Migräneprophylaxe während der Schwangerschaft weiterhin nicht kontraindiziert.</p>
<p style="text-align:justify;">Topiramat-haltige Arzneimittel werden in der Behandlung der Epilepsie sowie in der Migräneprophylaxe eingesetzt. In Deutschland sind diese Arzneimittel unter einer Vielzahl von Handelsnahmen auf dem Markt, z.B. als Epilinia, Epimaxan, Topamac, Topamax, TopiCare, Topimark, Topimec, Topira-Q, Topirafex, etc. Diese Liste ist nicht vollständig; sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt un zu erfahren, ob ihr Arzneimittel zur Migräneprohylaxe Topiramat enthält.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thassopunktkom.wordpress.com/282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thassopunktkom.wordpress.com/282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/thassopunktkom.wordpress.com/282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/thassopunktkom.wordpress.com/282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/thassopunktkom.wordpress.com/282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/thassopunktkom.wordpress.com/282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/thassopunktkom.wordpress.com/282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/thassopunktkom.wordpress.com/282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/thassopunktkom.wordpress.com/282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/thassopunktkom.wordpress.com/282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/thassopunktkom.wordpress.com/282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/thassopunktkom.wordpress.com/282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/thassopunktkom.wordpress.com/282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/thassopunktkom.wordpress.com/282/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thassopunktkom.wordpress.com&amp;blog=7067676&amp;post=282&amp;subd=thassopunktkom&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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